Filme 1969
1969
- Nicht löschbares Feuer
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- 1968 flog Farocki mit siebzehn weiteren Studenten wegen rebellischer Umtriebe von der Berliner Filmakademie; ein Jahr später entstand Nicht löschbares Feuer, der wichtigste Agitprop-Film der Vietnam-Bewegung. Ein Traktat über Napalm-Produktion, Arbeitsteilung und fremdbestimmtes Bewußtsein von brechtischer Kargheit, lehrhaft im Stil, schneidend in der Diktion: heute ein Dokument für den pädagogischen Rigorismus der 68er, aber auch für ihr Vermögen, komplizierte Zusammenhänge so zu erhellen, daß Kapieren und Agieren für viele der Generation zu einer selbstverständlichen Einheit wurden. (Klaus Kreimeier, Die Zeit, 3.12.
1993) [weiter...]
- Regie, Buch, Schnitt: Harun Farocki
- Regie-Assistenz: Helke Sander
- Kamera: Gerd Conradt
Ton:
- Ulrich Knaudt Mitwirkende: Harun
- Farocki, Eckart Kammer, Hanspeter
- Krüger, Caroline Gremm, Gerd
- Volker Bussäus, Ingrid Oppermann
- Produktion: Harun
Farocki, Berlin-
- West für WDR, Köln Länge:
25 Min.
- Format: 16mm, s/w, 1:1,37
- Erstsendung: 27.07.69, West
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1969
- Ohne Titel oder: Nixon kommt nach Berlin
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- "Ich mag mich nicht erinnern", sagt man in der Schweiz, was wohl "Ich vermag mich nicht zu erinnern" heißen soll, aber wie "Ich will nicht"
klingt. (Harun Farocki)
- Regie, Buch: Harun Farocki Kamera: Giorgios Xylandreu
- Produktion: Larabel
Film Harun Farocki, Berlin-West
- Länge: 2 Min. Format: 16mm,
s/w, 1:1,37
- Anmerkung: Der Film gilt als verschollen
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1969
- Anleitung, Polizisten den Helm abzureißen
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- Angeblich (Quelle: Fritz J. Raddatz) weinte Rosa Luxenburg, als sie die Darstellung des Wertbegriffs von Marx las. Ebenso enttäuscht war ich von den 'Cine-Tracts', die im Pariser Mai gemacht wurden und die in Berlin bald darauf zu sehen waren. Ich erwartete wohl eher etwas wie eine Fernsehberichterstattung, und ähnlich sind alle Versammlungen, die unsere Flugblattfilme in diesen Jahren gesehen haben, enttäuscht gewesen. Weil wir keine 'richtigen' Filme machten, so nannte das meine Mutter, kam es ihnen vor, daß ihre Sache nicht gebührend offizialisiert wurde, und das haben der 'Arbeiterfilm' und auch Fassbinder dann geschafft. Wir drehten diesen Spot in einer der vielen Pausen, die es bei den Aufnahmen zu einem sehr wenig bedachten Film über Kinderläden von Susanne Beyeler gab. Auf einem Flachdach zog sich Wolfgang Gremm nackt aus und spielte den Polizisten. Wir setzten auf die antihumanistische Provokation, die es bedeutet, rein technisch darzustellen, wie man einen Polizisten bekämpft, gingen aber nicht so weit, einen androgynen Langhaarigen zum Darsteller zu nehmen, was Gremm, der der Dickste und Kurzhaarigste war, der gerade greifbar war,
mit einem Lächeln aufgefaßt hat. (Harun Farocki)
- Regie, Buch, Schnitt: Harun Farocki Kamera: Michael Geißler
- Produktion: Larabel Film Harun Farocki, Berlin-West, Rote Zelle
- Germanistik (FU Berlin), Sozialistische Filmemacher Cooperative
- West-Berlin Länge:
2 Min. Format: 16mm, bs/w, 1:1,37
- Anmerkung: Der Film gilt als verschollen