Filme 1971
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1971
- Eine Sache, die sich versteht (15 mal)
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- Eine Sache, die sich versteht ist ein Lehrfilm über einen Stoffabschnitt der politischen Ökonomie. Lehrgegenstand sind die Begriffe Gebrauchswert, Tauschwert, Ware, Arbeitskraft; sie sollen den Verständnisprozeß von Arbeitswerttheorie und Wertgesetz, Entfremdung und Fetisch einleiten. Wir haben es da mit einem Stoffabschnitt zu tun, der in seinem logisch-deduktiven Elementen einsichtig, im Zusammenhang jedoch der Evidenz entgegengesetzt ist, und der sich damit dem Verstandenwerden widersetzt. Im vorherrschenden Bewußtsein der Menschen ist ein Mensch, der auf eigene Rechnung produziert, das Natürlichste von der Welt, ebenso natürlich ist, daß er die produzierten Waren veräußert und daß es Kriterien der äquivalenten Veräußerung gibt. Im 4. Kapitel des Kapital läßt Marx nun den Akt des Austauschs von zwei Waren wie einen Drahtseilakt erscheinen, macht das Sinnfällige zum Problem. Die Autoren versuchen die gleiche Äquivokation: ihre Absicht ist es, einen Gehenden über das Gehen nachdenken zu lassen, sodaß er hinfällt.
(Internationales Forum des Jungen Films, 1971)
- Regie, Buch: Hartmut Bitomsky,
- Harun Farocki, unter Verwendung
- von Texten von Karl Marx und
- Friedrich Engels Kamera:
Carlos
- Bustamante, David Slama
Schnitt:
- Hasso Nagel Ton: Johannes Beringer
- Produktion: Larabel Film Harun
- Farocki, Berlin - West, gefördert vom
- Kuratorium junger deutscher Film,
- Wiesbaden Länge: 64 Min. Format:
- 16mm,
s/w, 1:1,37 Uraufführung:
- Juni 1971, Berlin - West, Internat.
- Forum des Jungen Films Erstverleih:
- Freunde der Deutschen Kinemathek