Filme 1973
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1973
- Sesamstraße
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- Wir hatten mit Redakteuren zu tun, die einen riesigen ideologischen Wasserkopf mit sich rumschleppten, wir hatten ja auch selbst ich sag mal Didaktik studiert, und die amerikanischen Produzenten machten zudem strenge Vorschriften, so daß man, bis man zu diesen winzigen Filmchen kam, die auch noch sehr billig sein sollten, eine unglaubliche Arbeit leisten mußte. An einem Film über Bagger erinnere ich mich und an einen über Container. Es gab da so etwas Fantastisches: Wir waren im Hamburger Hafen. Und ein gewaltiger Sturm ergriff diese riesigen Container und wirbelte sie durch die Luft. Wir staunten, aber unser Auftrag war nicht, das zu filmen. Als ob Kinder nicht auch davon hätten lernen können. Aber nein, man sieht es und ist Filmemacher und merkt es nicht, und das war's dann. Da habe ich die Lust verloren. Und es haben sich dann auch andere als viel fixer erwiesen als Harun und ich und haben ganze Imperien auf ihren Sesamstraßenfilmchen begründet. (Hartmut Bitomsky in einem Gespräch mit Rainer Knepperges, film-dienst, Nr. 11, 25.11. 93)
- Regie, Buch: Hartmut Bitomsky, Harun Farocki Kamera: Carlos
- Bustamante Ton: Hans Beringer Schnitt: Rolf Basedow
- Produktion: Larabel Film Harun Farocki, Berlin-West
- Format: 16mm, Farbe, 1:1,37. Einzeltitel: Transport
1
- (Länge: 3 Min.) , Transport 2 (3 Min.) Erstsendung: 23.01.1973;
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- Container 1 (Länge: 3 Min.); Container 2 (3 Min., 12.11.74);
- Sägen (2,5 Min., 10.05.73); Hammer (2,5 Min., 19.06.73);
- Der Weg des Geldes (2,75 Min., 27.09.73); Baggerlied (3,5 Min., 01.10.73);
- Dock (2,5 Min., 21.05.73) ; Schiffsentladung 1, Schiffsentladung
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1973
- Make Up
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- Der Visagist Serge Lutens ist zu sehen, wie er das Gesicht des Models mit Pulver überschüttet, den Puder in minutenlanger Arbeit einreibt. Aus dem Gesicht wird ein Blatt, grundiert zur Bemalung. Aus Fleisch wird etwas, das wie Marmor aussieht.
Es scheint, für die Schönheit müsse das Leben erstarrt werden; einige dieser Aufnahmen habe ich 15 Jahre später in Bilder der Welt und Inschrift des Krieges wiederverwendet, in dem es um den Zusammenhang von Bewahren und Zerstören geht. (Harun Farocki)
- Regie, Buch: Harun Farocki
- Regie-Assistenz: Tillmann Taube
- Kamera: Carlos Bustamante
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- Kamera-Assistenz:
Marco Fumasoli
- Ton: Hans Beringer Schnitt:
Rolf
- Basedow Ausstattung:
Simone
- Bergmann Maske: Serge Lutens
- Produktion: Larabel Film Harun
- Farocki, Berlin-West, für BR,
- München Produktionsleitung:
- Walter Adler, Dirk Gerhard
- Länge: 29 Min. Format:
16mm,
- Farbe, 1:1,37 Erstsendung:
- zwischen 14.-20.10.73, Bayern 3
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1973
- Brunner ist dran
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- Ich hatte mir vorgenommen, die etwa 60 Einstellungen alle starr aufzunehmen, selbst ohne die in solchen Fällen üblichen unmerklichen Korrekturschwenks. So sollte jede Einstellung eine Tangente sein, von denen man unendlich viele um einen Kreis legen muß, um ihn in Annäherung zu berechnen. Mit Geraden kann man den Kreis nicht wiedergeben, ihn höchstens vorstellbar machen das wäre eine fromme Einsicht in die Begrenztheit unserer Mittel, hoffentlich nicht frömmlerisch ausgestellt...
Mich interessiert noch heute, daß mit dem Beginn jeder Einstellung eine Art Vorhersage gemacht wird. Wie kommt man weg von diesem Prophetentum oder Taschenspieler-trick? (Harun Farocki)
- Regie, Buch: Harun Farocki, Heinz
- von Cramer (Idee und Realisation
- der Gesamtsendung) Buch: Harun
- Farocki, nach der Erzählung Le mau-
- vais vitrier von Charles Baudelaire
- Kamera: David Slama Kamera-
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- Assistenz:
Marina Koischwitz, Fritz
- Grosche, Klaus Krahn (Gesamt-
- sendung) Ton: Hans
Beringer
- Schnitt: Rolf
Basedow
- Aufnahmeleitung:
Thomas Giefer
- Produktion: Larabel Film Harun
- Farocki, Berlin-West, für SFB,
- Berlin-West Redaktion:
Jürgen
- Tomm Länge:
17 Min. Format:
- 16mm, Farbe, 1:1,37
- Erstsendung:
08.10.1973, Nord 3
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1973
- Einmal wirst auch du mich lieben.
- Über die Bedeutung von Heftromanen
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- Einmal wirst auch Du mich lieben! erzählt in Form eines Spielfilms zweierlei Geschichten: Begebenheiten aus dem Leben von Personen, die man als Leser von Groschen-romanen bezeichnen kann: (so ein Bau-Hilfsarbeiter, ein Kunst- und Bauschlosser, ein Handels-vertreter und ihre Frauen, zwei Fabrikarbeiterinnen) und Geschichten aus einem Groschenroman. Farocki: "... kurz, die Texte drücken das aus, was ihre Leser glauben im täglichen Leben nicht zu erfahren: Ruhm, Geld und viel Freizeit. Arbeit findet in diesen Romanen nicht statt."
(Produktionsmitteilung)
- Regie, Buch: Hartmut Bitomsky,
- Harun Farocki Regie-Assistenz:
- Walter Adler Kamera: Karl Heinz
- Blöhm Kamera-Assistenz: Dietmar
- Jütten Ton: Peter Grätz
Licht: Hans
- Heinrichs Schnitt: Ursula Hermann
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- Schnitt-Assistenz: Brigitte Schröder
- Kostüme: Detlef Papendorf, Christel
- Röttgen Maske: Christiane Becker,
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Günther Wöhn Requisite: Walter
- Giese, Horst Koch Aufnahmeleitung:
- Wolfgang Sperling Produktion: WDR,
- Köln Produktionsleitung: Kurt
- Zeimert Redaktion: Christhart
- Burgmann, Leo Kreutzer Länge:
- 44 Min. Format: 16mm, Farbe, 1:1,37
- Erstsendung:
30.08.1973, West 3
1973
- Der Ärger mit den Bildern.
- Eine Telekritik von Harun Farocki
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- Gleich zu Anfang legt Farocki die Karten erfreulich offen auf den Tisch: "Ich will zeigen, daß die meisten Features so sind, daß einem die Lust und das Interesse an der wirklichen Welt vergeht."Farocki zeigt, was er zeigen will wiederum erfreulicherweise – nicht mit der Attitüde des von den Begriffsmysterien seiner privaten Medienlehre den Schleier lüpfenden "Semiotikers" (die Beispiele schrecken), sondern indem er sehr simple, manchmal geradezu banal erscheinende Fragen stellt: Warum muß eine Sequenz von zwei Minuten und siebzehn Sekunden 13 Schauplätze zeigen, warum muß der Kommentar 25 Aussagen machen? Warum müssen Features so "dynamisch" sein, so "lebendig", so "abwechslungsreich", daß vor lauter "Lebendigkeit" die Aussage krepiert"? (Frank J. Heinemann, epd, Mai 1973)
- Regie, Buch: Harun Farocki Schnitt: Evelyn Reichert-Panitz
- Grafik: Franziska Scherer Sprecher: Harun Farocki
- Aufnahmeleitung: Wolfgang Kreck Produktion: WDR, Köln
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- Produzent: Guenther R. Weinhold Redaktion: Angelika Wittlich
- Länge: 48
Min. Format: 16mm, Farbe, 1:1,37
- Erstsendung:
16.05.1973, WDR 3