Filme 1979
1979
- Industrie und Fotografie
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- Die meisten Bilder sind private Photos, Reklame-Bilder, Bilder, die wie gemalte Stilleben aussehen. Der Film liest diese Bilder, um über Arbeit und Photographie zu sprechen, zum Beispiel darüber, wie Zechen zugleich nützliche Konstruktionen und architektonische Kunstwerke sind, zugleich Arbeitsanlagen und Zeichen, die betrachtet werden wollen. (Harun Farocki)
Farocki, der häufig ein einzelnes Nachrichtenfoto als Prätext wählt, legt in seinem Film überzeugend dar, daß das "Lernen aus Bildern" weniger eine Frage der Herrschaft über das Bild oder einer einheitlichen Subjektposition zu dem Bild ist, die (dem Filmemacher) Zugang zu vollständigem Wissen schaffen könnte. Statt dessen besteht er darauf, die Trennung von Referentiellem und Diskursivem in der Fotografie nachzuverfolgen, indem er sie als Trennungen des Subjekts und im Subjekt selbst erweist. [weiter...]
- Regie, Buch: Harun Farocki Kamera: Ingo Kratisch, Rosa Mercedes,
- Rolf Silber Schnitt: Hella Vietzke Musik: Tony Conrad und Faust
- Sprecher: Christhart Burgmann Aufnahmeleitung: Hans-Dieter
- Müller Produktion: Harun Farocki Filmproduktion, Berlin-West,
- für WDR, Köln Produzent: Guenther Weinhold Redaktion:
- Werner Dütsch Länge: 44 Min. Format: 35 mm., s/w 1:1,37
- Erstsendung: 01.03.1979, West 3
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1979
- Anna und Lara machen das Fernsehen vor und nach
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- Damals waren meine Töchter elf Jahre alt, sie setzten sich hinter einen Fernseher ohne Bildröhre und spielten Nachrichten, Wetter, Shows und Werbespots nach.
Daß dieser Film verloren ist, tut mir sehr weh. (Harun Farocki)
- Regie, Kamera, Schnitt: Harun Farocki Buch: Annabel Lee
- Faroqhi, Larissa Lu Faroqhi Produktion: Harun
Farocki Filmproduktion
- Berlin-West
Länge: 18 Min. Format: 16mm,
Farbe, 1:1,37
- Anmerkung: Der
Film gilt als verschollen
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1979
- Single. Eine Schallplatte wird produziert
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- Single ist kein theoretischer Traktat, sondern man sieht anhand von Ausschnitten wie eine Single produziert wird. Der Song heißt Time to Love die Vokalisten nennen sich Witchcraft, hinzu kommen noch Komponist, Arrangeur, Produzent und die Studiomusiker, später die Streicher. Am Beginn steht die skandalöse Diskrepanz, die die Sprecherin aus dem Off erwähnt. Das Filmteam befindet sich für zwei Tage im Plattenstudio, um zu beobachten, wie ein drei Minuten langes Musikstück produziert wird. Dabei verdichtet der Film seinerseits die Dauer der Arbeit: nach 15 Minuten Film verkündet die Sprecherin aus dem Off, daß nunmehr nach vier Stunden Probe das Grundplayback zur Zufriedenheit des Produzenten ausgefallen sei. Nach 24 Minuten Film wird festgestellt, daß das Filmteam nach neun Stunden Drehzeit das Studio verlassen hat, während die Arbeit an den Gitarrenspuren noch einige Stunden gedauert habe. [...] [weiter...]
- Regie, Buch: Harun Farocki Kamera: Ingo
Kratisch, David
- Slama, Gerd Braun Schnitt:
Gerd Braun, Gerrit Sommer,
- Helga Kohlmeier, Dorothea Haffner, Brigitte Kurde Ton:
- Rolf Müller, Johannes Beringer, Karl-Heinz Wegmann Musik:
- Time to Love von Stephan Baal, Caryn McCombs
- Aufnahmeleitung: Rosa Mercedes Produktion: Harun Farocki
- Filmproduktion, Berlin - West, für SFB Länge: 49 Min.
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- Format:
1-Zoll-MAZ, Farbe, 1:1, 37 Erstsendung: 27.07.1980,
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West 3 und Hessen 3 (offenbar nicht gesendet) Anmerkung:
- Beitrag für die TV-Reihe DENKSTE!?
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1979
- Zur Ansicht: Peter Weiss
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- Am 17. und 18. 6. 1979 waren wir in Stockholm bei Peter Weiss zu Besuch. Wir sprachen mit ihm über die Arbeit an seinem Buch Die Ästhetik des Widerstands.
Davon sind zwei Bände schon erschienen und P.W. schreibt gegenwärtig am dritten.
Die Arbeit geht über zehn Jahre, und kein Satz ist aus der Luft gegriffen. Weiss hat unvorstellbare Materialforschung gemacht, das Leben einer Person, die als Modell dient, bis ins kleinste studiert und, was für ihn sehr wichtig ist, fast immer den Schauplatz der Handlung aufgesucht.
Der Film gibt eine Vorstellung von dieser Arbeit. (Harun Farocki)
- Regie, Buch: Harun Farocki Kamera:
- Gerd Braun Schnitt: Rosa Mercedes
- Ton: Lasse Sjäström Produktion:
- Harun Farocki Filmproduktion,
- Berlin - West Länge:
44 Min. Format:
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16 mm, Farbe, 1:1,37 Erstsendung:
- 19.10.1979, West 3
Erstaufführung:
- Februar 1980, Berlin-West,
- Internationales Forum des Jungen
- Films
1979
- Der Geschmack des Lebens
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- Seit Jahren versuche ich Mittel aufzutreiben, die es erlauben, das tägliche Leben festzuhalten, wie es sich im Blick auf die Straße bietet.
Vor zwanzig Jahren sah man abends oft Halbwüchsige an der Straßenecke mit Fahrrädern zusammenstehen, sie hatten die Fahrräder unter sich, aber standen da und sprachen.
Solche Vorgänge würde ich gerne mit der Kamera dokumentieren. Hier ergab sich einmal die Gelegenheit. Zweieinhalb Monate lief ich mit der Kamera herum und ein paar Bilder habe ich zu diesem Film zusammengestellt. (Harun Farocki, 1979)
- Regie, Buch: Harun Farocki Kamera:
- Rosa Mercedes Schnitt, Ton: Hanns
- Beringer Musik:
Tony Conrad und
- Faust, The Rolling Stones, Jimi
- Hendrix, Deep Purple Assistenz,
- Aufnahmeleitung:
Karl- Heinz
- Wegmann
Produktion:
Harun Farocki
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Filmproduktion, Berlin-West Länge:
- 29 Min. Format: 16 mm, Farbe,
- 1:1,37 Erstsendung 05.08.1979, SFB
- Kinoeinsatz: 28.06.1980, Berlin-
- West, (Cinema Bundesallee)
- Anmerkung: Beitrag für die TV-
- Reihe Projektionen
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