Filme 1983
1983
- Ein Bild
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- Mein Film nimmt sein Material daher, daß an vier Tagen in einem Studio an einem Bild gearbeitet wird, das auf die Mittelseite der Zeitschrift "Playboy" kommen soll.
Die Zeitschrift selbst handelt von Kultur, Autos, einer gewissen Art zu leben. Vielleicht ist all das Drumherum der Zeitschrift dazu da, um die nackte Frau zu bekleiden. Vielleicht ist sie eine Anziehpuppe.
Die nackte Frau in der Mitte ist eine Sonne, um die sich ein System dreht: Kultur, Geschäft, zu leben! (In die Sonne kann man nicht sehen und filmen). Man kann sich vorstellen, daß die Leute, die ein Bild von solcher Schwerkraft zu machen haben, dies mit einer Sorgfalt, Ernsthaftigkeit und Verantwortlichkeit tun, als müßten sie Uran spalten.
Um das nackte Mädchen auf den Mittelseiten der Zeitschrift "Playboy" kreisen heute Druck- und Verlagsgebäude, Anzeigengeschäfte, Hotels und Clubs, Milchstraßen aus Dollarmillionen, ein kommerzieller Kosmos; monatlich rückt ein neues Mädchen in den Mittelpunkt. Ein Punkt hat keine Ausdehnung und ist unsichtbar. Das haben wir gefilmt.
(Harun Farocki)
- Regie, Buch: Harun Farocki
- Kamera: Ingo Kratisch Kamera-
- Assistenz: Melaie Walz Schnitt:
- Rosa Mercedes Ton: Klaus Klingler
- Mischung: Gerhard Jensen Musik:
-
Markus Spies Produktion:
Harun
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Farocki Filmproduktion, Berlin-West, in
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Zusammenarbeit mit dem SFB
- Länge: 25 Min. Format:
16mm,
- Farbe,1:1,37 Erstsendung:
12.09.
- 1983, Hessen 3, Nord 3, West 3
- Anmerkung: Beitrag für die TV- Reihe
- Projektionen ´83
1983
- Jean-Marie Straub und Danièle Huillet bei der Arbeit
- an einem Film nach Franz Kafkas Romanfragment
- "Amerika"
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- Dieser Film ist gleichzeitig ein Selbstportrait und eine Hommage an Farockis Vorbild (und ehemaligen Filmakademie-Lehrer) Jean-Marie-Straub. Farockis Bewunderung für Straub ging so weit, daß er über Zwischen zwei Kriegen sagte: "Vielleicht habe ich den Film nur gemacht, um von Straub anerkannt zu werden". Mit diesem Beobachtungsfilm dokumentiert Farocki, daß sich sein Wunsch erfüllt hat: Der Film zeigt, wie Farocki unter Straubs Regie für den Film Klassenverhältnisse (1983) seine Rolle als "Delamarche" probt. Wer Farockis Dokumentation der Dreharbeiten einmal gesehen hat, vergißt diese kurzen Szenen nie wieder. Die Inszenierungstechnik von Jean-Marie Straub und seiner Frau Danièle Huillet ist so repetitiv und detailversessen, daß die Szenen bis zur Erschöpfung der Darsteller geprobt werden. Straub führt seine Schauspieler wie ein Theaterregisseur. Schon wegen diesem im Kino ungewöhnlichen Verfahren ist es gut, daß diese ungewöhnliche Art, Filme zu inszenieren, einmal filmisch festgehalten worden ist. Farocki filmte eine Arbeit des Widerstands gegen das traditionelle Kino, gegen das er sich auch mit seinen eigenen Filmen aufgelehnt hat. (Tilman Baumgärtel)
- Regie, Buch, Kommentar: Harun
- Farocki Mitarbeit:
Karl-Heinz
- Wegmann Kamera: Ingo
Kratisch
- Schnitt: Rosa Mercedes Ton: Klaus
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Klingler Produktion: Harun Farocki
- Filmproduktion, Berlin-West, WDR,
- Köln, Large Door, London Redaktion:
- Helmut Merker Länge: 26 Min.
- Format: 16mm, Farbe, 1:1,37
- Erstsendung: 13.11.1983, ARD
- Anmerkung: Beitrag für die TV-Reihe
- Schaukasten,
Bilder und Berichte vom
- Kino
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1983
- Interview: Heiner Müller
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- Ein Gespräch über Theater und andere Dinge, das Harun Farocki mit Heiner Müller für einen französischen Sender 1983 führte. (Produktionsmitteilung)
- Regie, Buch, Interview: Harun Farocki Länge: ca. 30 Min
- Format: 16mm, Farbe, 1:1,37 Anmerkung:
- Der Film gilt als verschollen
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1983
- "L´Argent" von Bresson
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- Einige Autoren der Filmkritik kommentieren Bressons L'Argent.
Buch und Kommentar erarbeiteten Hartmut Bitomsky, Manfred Blank, Jürgen Ebert, Harun Farocki, Gaby Körner, Barbara Schlungbaum und Melanie Walz. (Harun Farocki)
- Regie: Hartmut Bitomsky, Manfred Blank, Harun Farocki
- Buch, Kommentar: Harun Farocki, Manfred Blank, Hartmut
- Bitomsky, Jürgen Ebert, Gaby Körner, Melanie Walz,
- Barbara Schlungbaum Kamera: Leo Borchard, Carlos Bustamante
- Schnitt: Manfred Blank MAZ-Schnitt: Horst Imlau Ton:
- Manfred Blank, Egon Bunne, Susanne Röckel Produktion:
- Harun Farocki Filmproduktion, WDR, Köln Länge: 30 Min.
- Format: 16mm + 2-Zoll-MAZ (Ausschnitte aus L'Argent)
- Farbe, s/w, 1:1,37 Erstsendung: 30.11.1983, WDR 3
- Anmerkung: Beitrag für die TV-Reihe
Kino '83
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