Filme 1985
 
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1985
Betrogen
 
Ein Mann (Roland Schäfer) will eine Frau. Er findet eine (Katja Rupé) in einem Nachtlokal und überzeugt sie, ihn zu heiraten.
Als sie wieder einmal weglaufen will, tötet er sie. Damit keiner es merkt, lebt er mit der Schwester der Toten (Nina Hoger) zusammen. Niemand erkennt, daß aus seiner Frau eine andere geworden ist. Keiner merkt, wie leicht eine große Liebe ersetzt werden kann; ein Freund der Toten weiß mehr. (Produktionsmitteilung)
Betrogen ist Harun Farockis bislang einziger Spielfilm geblieben und augenscheinlich das Werk eines Cinéphilen: eine von einer Zeitungsnotiz inspirierte Doppelgeschichte, die den Schwindel gekonnt in Szene setzt, den die Suche nach der Wahrheit der Liebe ausläßt und ein vor allem von der Liebe zum Kino gezeichneter Film, dem Hitchcocks Vertigo ebenso eingeschrieben ist wie die Brechtsche Distanzierung, mit der Farocki schon die Darsteller von Zwischen zwei Kriegen spielen läßt. (Christa Blümlinger)
Regie, Buch: Harun Farocki Regie-
Assistenz: Ronny Tanner Script:
Victoria Esch Kamera: Axel Block
Kamera-Assistenz: Michael Tötter,
Christoph Oberdieck Licht, Bühne:
Holger Greiss, Joachim Scholz, Peter
Arndt Schnitt: Renate Merck
Schnitt-Assistenz: Dagmar Haferi
Ton: Rolf Müller Ton-Assistenz:
Ernst-Hermann Marell Mischung:
Richard BorowskiMusik: Andreas
Köbner Ausstattung: Ursula Lefkes,
Hermann Pitz, Raimund Kummer
Requisite: Michael Möldner, Inken
Planthaber Kostüme, Maske: Peter
Guttenberg, Jues Justin Aufnahme-
leitung: Sandra Wulff, Michael
Danilow Darsteller: Roland Schäfer,
Katja Rupé, Nina Hoger, Rolf Becker,
Marquard Bohm, Gerd Volker Bussäus,
Gerd David, Micheal Dick, Peter
Franke, Dietmar Mues, Burkhard
Röschmann, Michael Schönborn, Peter
Stadlmayer, Angelika Thomas
Produktion: Common Film
Produktion GmbH Berlin-West, mit
Cinegrafik Helmut Herbst, Hamburg,
Winkelmanns Filmproduktion,
Dortmund, BR, München,
 
gefördert von Hamburgische Filmför-
derung/ Hamburger Filmbüro/Bundes-
ministerium des Innern Produzent:
Helmut Wietz Co- Produzenten: Helmut
Herbst, Adolf Winkelmann Produktions-
leitung: Raphael Bürger Länge: 99 Min.
Format: 35mm, Fujicolor, 1:1,66
Uraufführung: 26.10.1985, Hof Filmtage
Erstsendung: 09.06.1989, Bayern 3
 
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1985
Filmtip: Tee im Harem des Archimedes
 
Einführung und Kritik zu Mehdi Charefs Der Tee im Harem des Archimedes. (Produktionsmitteilung)
Regie, Buch, Kommentar: Harun Farocki Produktion: WDR, Köln
Länge: 7 Min. Format: 1-Zoll-MAZ, Farbe, 1:1,37 Erstsendung:
12.12.1985, West Anmerkung: Beitrag für die TV-Reihe Filmtip