Harun Farocki, Notwendige Abwechslung und Vielfalt, in: Filmkritik, Nr. 224, August 1975, S. 360 - 369

In einem Gartenlokal beim SFB sagte ein Kameramann zu mir, Fernsehen das ist nicht Antonioni, Fernsehen, das ist die Kamera, auf die laufende Uhr gerichtet wird. Einer, der ausgestiegen war, sagte, er hätte keine Filme vorzuzeigen, er hätte nur ein paar Einstellungen durchgesetzt. Obwohl ich, und dazu bin ich ja ein freier der Klasse B, eingekauft werde, um Namensartikel zu produzieren, ist es mir schon gelungen, anonyme Sachen gut zu machen. (Harun Farocki)