Fressen oder Fliegen
 
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Fressen oder Fliegen
Eine Videoinstallation für 6 screens
Realisation: Antje Ehmann, Harun Farocki
Idee, Recherche, Schnitt: Antje Ehmann
im Auftrag von: HAU. Hebbel am Ufer, Berlin.
unterstützt durch: Siemens Arts Program,
Haupstadtkulturfonds, Berlin, 6 Videos, s/w
und Farbe, Ton, tot. 24 Min. (loop)
 
Die filmanalytische Installation "Fressen oder Fliegen" von Harun Farocki und Antje Ehmann ist ebenso eine Hommage an den Filmschauspieler wie eine Dekonstruktion des tragischen Helden im Kino; auf sechs Leinwänden entfaltet sich nach und nach ein Leporello von Todesarten und Einsamkeiten, von Bewegungen auf die Kamera zu und von der Kamera weg, komponiert aus Ausschnitten von vielleicht 70 Jahren Filmgeschichte. Die Installation ist zugleich ein Archiv, das der Theorie von der filmischen Konstruktion des Scheiterns reichliches Anschauungsmaterial bietet. „Die seltsam spielerische Zusammenstellung von Filmszenen, in denen sich Männer auf verschiedene Art umbringen, fragmentiert, reduziert und auf sechs Leinwände nebeneinander projiziert, zieht schon nach wenigen Minuten in den Bann.“
(Alessa Katharina Palusch, goon – Magazin für Gegenwartskultur, 30.04.09)